Einbettverfahren

Einbettverfahren

Einbettverfahren in der Materialographie – ein Überblick

Das Einbetten der Proben dient in der Materialographie dazu, die zu analysierenden Materialproben einzufassen. Zu diesem Zweck gibt es standardisierte Einbettformen, in denen die Probe vergossen wird. Zudem wird die Probe durch das Einbettverfahren stabilisiert und in einer genau fixierten Position gehalten. Hierzu werden die Proben durch spezielle metallographische Einbettverfahren vorzugsweise in Kunststoff eingebettet. Durch ein sachgemäßes Einbettverfahren wird verhindert, dass beim Schleifen der Probe Teile abbrechen oder Beschichtungen entfernt werden. Kleine oder unregelmäßig geformte Proben werden durch das Einbettverfahren leichter und sicher handhabbar. Ein gelungenes Einbettverfahren sorgt somit für bessere und reproduzierbare Präparationsergebnisse. Insbesondere Planheit und Randschärfe der Probe werden durch das Einbettverfahren verbessert. Grundsätzlich werden in der Materialographie zwei verschiedene Einbettverfahren angewendet: Warmeinbetten und Kalteinbetten. Bei beiden Einbettverfahren kommen spezielle Hilfs- und Einbettmittel zum Einsatz. Das Kalteinbetten hat sich in vielen Bereichen als das bevorzugte Verfahren herausgestellt, da es schneller und wirtschaftlicher als das Warmeinbetten durchzuführen ist.

 

Ein ökonomisches und schnelles Einbettverfahren – die Kalteinbettung von SCAN-DIA

Das Unternehmen SCAN-DIA hat seit Beginn der Unternehmensgeschichte das Kalteinbetten als schnelles, flexibles und wirtschaftliches Einbettverfahren favorisiert. Mit dem umfangreichen SCAN-DIA-Sortiment an Einbettmitteln, Einbettformen und Hilfsmitteln lassen sich Proben schnell und problemlos einbetten. Die bewährten SCANDIFORMEN sind in über 30 verschiedenen Abmessungen und Formen verfügbar. Sie sind absolut formstabil und ermöglichen ein einfaches und rückstandfreies Ausbetten. SCANDIPLAST, SCANDIQUICK und SCANDIPLEX sind hochwertige Einbettmittel, die sich für die unterschiedlichsten Einbettungen eignen. Für schnelle Einbettungen bietet SCAN-DIA mit SCANDIQUICK ein kalthärtendes Einbettmittel mit einer sehr kurzen Topf-und Aushärtezeit (ca. 6 Minuten). Das Acryl-Einbettharz ist recht dünnflüssig und schließt hervorragend an die Probe an. Es liefert leicht transparente, hellorange Proben mit ausgezeichneter chemischer Beständigkeit. Die blasenfreien Proben sind sehr gut mechanisch weiterverarbeitbar. Das Sortiment von SCAN-DIA wird kontinuierlich ausgebaut und verbessert und sorgt so für Kalteinbettungstechnik auf höchstem Niveau. Alle SCAN-DIA Produkte sind äußerst leicht zu handhaben und optimal aufeinander abgestimmt.